„Leichter als erwartet und besser als gedacht!“  – meine praktische Prüfung zur Mediengestalterin

 

Auf diesen Tag ist jeder Auszubildende schon zu Beginn sehr gespannt: der Tag der Abschlussprüfung.

Mittlerweile ist mein letzter Azubi-Blog Beitrag schon etwas her und eine Sache hat sich seitdem geändert, denn ich bin kein Azubi mehr.

Erst vor ein paar Tagen habe ich den zweiten Teil meiner Prüfung abgegeben und zwar die praktische Prüfung. Bei dem Ausbildungsberuf Mediengestalter/in Gestaltung und Technik ist es nämlich üblich statt einer mündlichen Prüfung eine praktische Prüfung zu absolvieren.

Jetzt fragt ihr euch sicherlich „Was musstest du bei deiner praktischen Prüfung machen?“ und „wie war der Ablauf?“.

Zunächst einmal ist zu erwähnen, dass die Prüfung aus drei Teilen bestand, nämlich Teil a, Teil b und dem W3-Modul.

Thema meiner Prüfung war das Naturkundemuseum Natur pur, für das ich in Teil a eine Broschüre erstellen musste. Hierzu wurden mir Bilder und Texte vorgegeben. Aus den Bildern durfte ich mich beliebig bedienen und ich durfte sie zudem durch eigene Bilder ergänzen. Außerdem konnte ich mir das Format der Broschüre selber aussuchen.

In einer zusätzlichen 20-seitigen Dokumentation musste ich erklären, warum ich was wie gestaltet habe.

Insgesamt hatte ich für die Broschüre inklusive meiner Dokumentation 10 Tage lang Zeit. Der erste Teil der Prüfung hat mir schon sehr viel Spaß gemacht.

Allerdings hatte ich ein wenig Bedenken vor Teil b, der zwei Wochen später für mich anstand. Im zweiten Teil der Prüfung gibt es immer eine Photoshop (Bildbearbeitungsprogramm) Aufgabe und diese erschien mir sehr schwierig, da ich so etwas vorher noch nie gemacht hatte.

Meine Aufgabe war es ein Tier aus verschiedenen Tieren zusammenzustellen. Die Füße des Tiers waren von einem Hund, der Körper von einem Huhn, das Maul von einem Hirsch, der Kopf von einer Eule und die Ohren von einem Hasen. Das Tier sollte in einem Wald stehen und das Ergebnis sah sehr gruselig aus.

Leider kann ich euch dazu keine Bilder zeigen, da ich die Rechte für die verwendeten Bilder nicht habe. Wer trotzdem gerne Ergebnisse sehen möchte, kann in ein paar Wochen unter folgendem Link nachsehen: https://www.zfamedien.de/pruefungen/mediengestalter-digital-und-print/praktische-pruefungsergebnisse/. Dort werden ein paar der Prüfungen hochgeladen.

Der letzte Teil der Abschlussprüfung nennt sich W3-Modul. Bei diesem Teil konnte ich zuvor aus 16 verschiedenen Themen wählen. Ich hatte mich für das Thema „Text-, Grafik- und Bilddatenbearbeitung“ entschieden. Aufgabe war es zwei Zeitungsartikel in vorgegebenen Formaten zu erstellen. Für diesen Teil der Prüfung hatte ich zwei Stunden Zeit.

 

Ablauf nach der Prüfung:

Nachdem ich meine Prüfung am 14.01.2020 abgegeben hatte, bewertete der Prüfungsausschuss die Arbeiten aller Prüflinge. Die schriftlichen Ergebnisse habe ich schon ein paar Wochen zuvor erfahren und mein Gesamtergebnis gab es am 17.01.2020. Insgesamt habe ich für den schriftlichen und den praktischen Teil 86 % erreicht. Jetzt stehen im Sommer nur noch das Gautschen (Taufe der fertigen Mediengestalter) an und unsere Abschlussfeier.

 

Die praktische Prüfung hat mir viel Spaß gemacht und mit dem Ergebnis war ich auch sehr zufrieden. Ich hoffe der Artikel war interessant und hat euch einen kleinen Einblick in meine Prüfung gegeben. Falls ihr noch andere Fragen habt, könnt ihr sie gerne in die Kommentare schreiben. J

 

Wie geht es nun weiter?

Nach der Ausbildung bleibe ich natürlich weiterhin bei NORDWEST im Bereich Marketing. Meine Aufgaben haben sich nicht viel geändert und machen mir immer noch viel Spaß. Seit kurzem helfe ich viel beim Aufbau unserer Kataloge mit, was für mich noch neu ist. Die Arbeit gefällt mir sehr gut und ich freue mich auf die nächste Zeit bei NORDWEST. J

 

 

Zweieinhalb Jahre NORDWEST- wie geht es nach der Ausbildung weiter?

Vor etwas mehr als zwei Jahren kam ich zu meinem ersten Arbeitstag bei NORDWEST. Denn am 01.09.2017 startete ich meine Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau. Diese neigt sich jetzt dem Ende zu.

Im Dezember 2018 wurde ich in der Buchhaltung der TeamFaktor NW GmbH eingesetzt. Relativ schnell wurde mir klar, dass ich dort bleiben will. TeamFaktor ist eine Tochtergesellschaft von NORDWEST und bietet die Dienstleistung Factoring an. Wer nicht weiß, was das bedeutet, kann ein paar Beiträge im Blog runterscrollen.

Nach drei Monaten sollte meine Zeit bei TeamFaktor enden, nach Rücksprache mit meiner Ansprechpartnerin in der Abteilung und dem Geschäftsführer, Jens Thöne, wurde meine Zeit um ein weiteres Vierteljahr verlängert. Kurze Zeit später fragte er mich, ob ich mir vorstellen könnte, in dem Bereich zu bleiben. Da musste ich gar nicht lange überlegen und bejahte. Meine Übernahme nach der Ausbildung erfolgt im Vertriebsinnendienst von TeamFaktor. Zu meinen Kernaufgaben gehören die Monats- und Jahresabschlussarbeiten sowie das Reporting. Dieses umfasst beispielweise die Umsatzauswertung. Die Anbindung von Neukunden inklusive Vertragserstellung und –anlage gehört ebenfalls zu meinen Aufgaben. Außerdem bearbeite ich die Kostenrechnungen. Zudem stehe ich unseren Kunden bei Fragen rund um das Online-Portal zur Verfügung.

Ich wurde von Anfang an gut aufgenommen und habe mich direkt wohl gefühlt. Als nun fest stand, dass ich bei TeamFaktor bleibe, hat sich dies noch mehr verstärkt. Ich bin gespannt auf die Zeit nach der Ausbildung und freue mich auf neue Herausforderungen.