Jetzt zählte es! Ich wurde geprüft

Es war soweit. Endspurt! Das große Ziel „Ausgelernt“ rückte immer näher. Die Einladung zur schriftlichen IHK-Prüfung Winter 18/19 für die Kaufleute im Groß- und Außenhandel traf ein. Die Prüfungen fanden im Zeitraum vom November bis Januar statt. Für die Vorbereitungen konnten wir auch hier wieder auf NORDWEST zählen. Ein dreitägiger Prüfungsvorbereitungskurs wurde uns angeboten, an …

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Das Ziel ist in Sicht

Diesen Mittwoch ist es soweit: Mit Bestehen der mündlichen Abschlussprüfung neigt sich die Ausbildung dem Ende zu. Jetzt heißt es ein letztes Mal Lernen und Wiederholen, damit es bei der mündlichen Prüfung keine großen Überraschungen gibt. So langsam steigt auch wieder die Aufregung wie vor der schriftlichen Abschlussprüfung. Zwar hat man nun die Gewissheit, dass …

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Wie, schon Zwischenprüfung?

01.09.2016: Meine Ausbildung beginnt. Der Start in das Berufsleben. An Prüfungen denke ich vorerst noch nicht. 17.08.2017, 09:11 Uhr: „Einladung zur Zwischenprüfung (ZP) Groß- und Außenhandel (Großhandel) am Mittwoch den 27.09.2017 im Postfach eingegangen.“ „Was, ist es schon soweit? Ein Jahr ist schon vorbei? Mist, das ging aber schnell.“ Nervosität macht sich breit. „Was soll …

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Klassenfahrt nach Hamburg

Ich hätte nie gedacht, dass wir in der Berufsschule noch Klassenfahrten machen. Dennoch verbrachten wir drei Tage, zusammen mit zwei Klassen anderer Bildungsgänge, in Hamburg. Mitte September war es soweit. Knapp drei Stunden Zugfahrt standen uns bevor, welche aber schnell vorbeigingen. In Hamburg angekommen suchten wir uns die richtige U-Bahn Linie heraus, um zu unserem …

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Okay then, you can start with your KMK-Test…

Km… was? Das war mein erster Gedanke, als unsere Englischlehrerin uns das Fremdsprachenzertifikat vorstellte.

Als „Europaschule“ bietet unser Berufskolleg diese Zusatzqualifikation kostenlos an, um berufsbezogene Fremdsprachenkenntnisse zu vertiefen. So ein Zertifikat schadet ja nicht, dachte ich mir und deshalb habe ich mich mal spontan angemeldet. Als ich dann mit meiner Uni Rücksprache gehalten hatte, habe ich erfahren, dass ich mir dieses Zertifikat bzw. das dadurch erreichte Sprachniveau sogar im Modul „Business English“ anrechnen lassen kann, was schlicht gesagt so viel bedeutet wie: Du brauchst die Klausur nicht mitzuschreiben. Das lässt man sich ja nicht zweimal sagen und so bestritten einige Klassenkameraden und ich wenig später die KMK-Prüfung.

Die Prüfung bestand aus zwei Teilen: An einem Tag der schriftliche Teil und am nächsten Tag der mündliche. Der schriftliche Teil umfasst Hörverstehen, Leseverstehen, Übersetzen und Textproduktion, in unserem Fall sollten wir eine Bewerbung an ein Unternehmen in England schreiben. Soweit so gut.

Vor dem mündlichen Teil war ich schon etwas nervöser. Glücklicherweise bestritten wir diesen jeweils mit einem Partner, sodass mir schon einiges an Aufregung genommen wurde. Wir haben ein Bewerbungsgespäch durchgespielt, was ehrlich gesagt besser geklappt hat als ich vorerst erwartet hatte, von daher habe ich ein ganz gutes Gefühl.

Jetzt heißt es nur noch die Ergebnisse abwarten… Meiner Meinung nach das schlimmste an Prüfungen, oder?

 

Quelle: Thommy Weiss, pixelio.de

Bundeswettbewerb Informatik 16/17

September 2016, das klingt für einige wahrscheinlich nach Schnee von vorgestern, aber damals fing es an. Wir saßen in der Schule und bekamen wie so üblich einige Aufgaben unseres Lehrers zur Bearbeitung. Es war aber keine gewöhnliche Aufgabe von ihm, sondern Aufgaben für den Bundeswettbewerb Informatik. Wem das noch nichts sagt, das ist etwa vergleichbar …

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“Ach, Frühjahr 2017, das dauert ja noch lange…”

Genau das dachte ich damals, als ich den Ausbildungsvertrag von NORDWEST zugeschickt bekam und die Termine der Prüfungen betrachtete. Und jetzt ist es plötzlich schon soweit…
Der 23. März ist fett im Kalender markiert und ich erzähle jetzt mal, was meine “road to victory” ist!
Es begann natürlich schon im Dezember. Punkt eins war es, unfreiwillig in Panik auszubrechen und Herrn Neu (meinem Ausbilder) klar zu machen, dass ich gar nicht aufgeregt wäre, während ich total hysterisch in den Unterlagen kramte. Dieser Zustand wurde dann aber sehr schnell durch die Weihnachtsstimmung verdrängt…
Im Januar erwartete ich dann fieberhaft die Bekanntgabe der Zwischenprüfungsthemen, denn ungefähr sechs bis acht Wochen vorher werden diese auf der ZFAMedien Website veröffentlicht. An diesem Punkt kann man
a) weinen, weil man nichts mit den Sachen anfangen kann oder
b) optimistisch sein und sich darüber freuen, dass einem zu jedem Thema die Inhalte einfallen.
Ich hatte Glück, Letzteres war bei mir der Fall 🙂

Das Kompenndium rettet bei Wissenslücken
Das Kompenndium rettet bei Wissenslücken

Der erste Tag im Schulblock vor den Zwischenprüfungen ist für uns total wichtig. Unseren Klassenlehrer hatten wir morgens schon belagert und erhofften uns Hinweise, mögliche Tipps, Bücherempfehlungen und Erfahrungswerte. “Motivation” gab es auch, denn er berichtete uns, dass die Zwischenprüfung in der Regel eh immer eine Note schlechter wäre, als die Abschlussprüfung. (Hätte er das nicht vor der Abschlussprüfung sagen können?! :D)
Bleibt natürlich auch noch die Frage: Wie bereite ich mich vor?
Ich habe zum Einen relativ viele Sachen für mich selbst zusammengefasst, denn so konnte ich am besten lernen. Das erleichtert jetzt natürlich die Arbeit und man verschwendet keine Zeit mit mühseligem Zusammenkramen der Unterlagen.

Alles was ich zum lernen brauche (Schokolade ist schon leer!)
Alles was ich zum lernen brauche (Schokolade ist schon leer!)

Außerdem habe ich ein Prüfungsbuch für Mediengestalter, mit dem man Theoriewissen üben kann. Und eine neue Methode im 21. Jahrhundert ist dann wohl auch die überregionale Vernetzung mit anderen Schulen in Form von Gruppen in sozialen Netzwerken. Hier kann man sich gegenseitig gut ergänzen und beim Lösen von Übungsaufgaben helfen.

Hiermit teste ich mich selbst
Hiermit teste ich mich selbst

Was ich aber relativ anstrengend finde, ist die Tatsache, dass der reguläre Unterricht ganz normal weiterläuft, also inklusive Referate, Klausuren und Projektaufgaben. Da muss man seine Zeit echt gut managen. Aber wenn es genug Ansporn gibt, sollte eigentlich nichts schief gehen!
Drückt mir alle Daumen, die ihr habt! Das kann nicht schaden 😛

Schaffen wir das? Jo, wir schaffen das!

Wie jedes Jahr im Herbst stand für uns, das zweite Lehrjahr, die bevorstehende Zwischenprüfung an.

Zwei Monate vor der Zwischenprüfung (ZP): Was lerne ich? Wann fange ich am besten damit an und womit fange ich wenn an?  Puh, Fragen über Fragen – doch noch ist ja genug Zeit!

Ein Monat vor der Zwischenprüfung: Oh Gott, langsam rückt die Zwischenprüfung doch in greifbare Nähe und die Nervosität macht sich bemerkbar. Lernzettel wurden geschrieben, unzählige Zwischenprüfungen aus den Vorjahren wurden bearbeitet.

Ein Tag vorher: Die „letzte Chance“ – der interne Hausunterricht. Dort konnten wir die letzten Fragen und Einzelheiten nochmal besprechen, bevor es am nächsten Tag hieß: Prüfungstag!

Abends vor der ZP: Ein letztes Mal die Themen durch den Kopf gehen lassen, entspannen und früh schlafen gehen, denn der Prüfungstag beginnt bereits um 8 Uhr.

Tag der ZP: Die Nervosität vor der Zwischenprüfung war riesengroß, auch wenn man nicht durchfallen kann – es ist eine kleine Generalprobe für die Abschlussprüfung.

Nachdem wir uns erfolgreich durch den Berufsverkehr gekämpft hatten und im Prüfungsraum ankamen, war es schon soweit! Wir erhielten unsere Prüfungsbögen und das Abenteuer begann!

Nachdem wir 60 Multiple Choice Fragen beantwortet und im Lösungsbogen eingetragen hatten – war es auch schon wieder vorbei.

Nach der Zwischenprüfung: „Was hast du bei Aufgabe 26? Hast du auch bei der einen Aufgabe auch 20.000€ rausgehabt?“ Wir diskutierten wild die Aufgaben und spekulierten. Doch ändern konnten wir auch nichts mehr und für das Erste haben wir einen großen Teil unserer Ausbildung geschafft!

Als dann alle Fragen mehr oder weniger geklärt waren, hatten wir uns eine Belohnung verdient und so fuhren wir frühstücken.

So wurden die letzten Eindrücke zwischen Croissants, Kakao, Rührei und Speck noch einmal geteilt.

 

Quelle Foto: S.Hofschlaeger_pixelio.de

Die GM6 sticht in See

Endlich war es wieder soweit: Der nächste Klassenausflug stand an. Ziel diesmal war der Duisburger Containerhafen.

Zunächst trafen wir uns alle in Dortmund, um dann gemeinsam mit dem Zug nach Duisburg zu fahren. In Duisburg angekommen, mussten wir noch einen kurzen Weg zu Fuß zurücklegen, auf dem direkt der erste Schock auf uns wartete. „Ich glaube, das auf der anderen Seite des Wassers ist unser Schiff…“, sagte unsere Lehrerin, aber links und rechts war weit und breit keine Brücke zu sehen. Wir entschieden uns nach kurzer Überlegung jedoch, erstmal weiter dem Ufer zu folgen und siehe da: Auch Lehrer liegen manchmal falsch. Wir waren doch auf der richtigen Seite und konnten direkt auf das Schiff, ohne die Uferseite wechseln zu müssen. Wir setzten uns zunächst alle auf das obere Deck. Das erwies sich jedoch relativ schnell als schlechte Entscheidung, da der Wind sehr kalt war. Mit dem Schiff machten wir dann eine zweistündige Hafenrundfahrt, in der wir viele Einblicke in das Duisburger Hafenleben bekamen. Während der Rundfahrt mussten wir ein Quiz lösen, das uns vor der Rundfahrt ausgeteilt wurde. Hierfür mussten wir dem Kapitän bei seinen Beschreibungen gut zuhören, um so die richtigen Lösungen herauszufinden. Es war sehr beeindruckend, wie riesig der Hafen doch ist und wie viele verschiedene Güter, wie zum Beispiel Berge an Stahl oder andere Metalle dort gelagert werden. Besonders eindrucksvoll war auch die große Skulptur von Poseidon, die erst vor wenigen Monaten, zum 300. Hafengeburtstag, am Zusammenfluss von Rhein und Ruhr aufgestellt wurde.

Anschließend machten wir uns noch auf den Weg in ein Restaurant, um dort etwas zu Mittag zu essen und uns über das vorher Erlebte auszutauschen.

Alles in allem war es ein sehr gelungener Ausflug, der uns viele neue Eindrücke vermittelt hat. Hat euch der Tag auch so gut gefallen?

Kran

Poseidon

Quiz

Hausunterricht bei NORDWEST

13:00 Uhr: Wir sechs angehenden Groß- und Außenhandelskaufleute des zweiten Lehrjahres betreten, nach der Mittagspause gut gestärkt, den Raum für unseren Unterricht. Doch dieser sieht anders aus als der typische Klassenraum einer Berufsschule. Wir befinden uns in der Kantine von NORDWEST, wo Thomas Hübner – ein Mitarbeiter von NORDWEST – bereits auf uns wartet, um mit dem Hausunterricht zu starten.

 

13:05 Uhr: Da es stark auf eine Klausur im Fach Rechnungswesen zugeht, werden wir in den zwei Stunden Hausunterricht noch mal alles wiederholen, um uns für den Wareneinkauf und den Warenverkauf im Großhandel fit zu machen.

 

13:30 Uhr: Nach einer kurzen Wiederholung geht es auch schon an die Aufgaben, die uns Thomas Hübner extra mitgebracht hat. Diese sind anspruchsvoll und umfassen genau die richtigen Themen für unsere Klausur.

 

13:40 Uhr: Erste Verzweiflung macht sich bei einigen breit. Die Summe der abzuziehenden Vorsteuer will einfach nicht richtig sein. Schön, dass der Hausunterricht wie eine gute Lerngruppe ist. So können wir uns gegenseitig unterstützen und weiterhelfen. Und wenn dann gar nichts mehr hilft, gibt es ja noch Thomas Hübner. Er hat seine Ausbildung bei NORDWEST vor ein paar Jahren abgeschlossen.

 

14:30 Uhr: Nun sitzen wir auch schon an den Aufgaben zum Warenverkauf. Nach anderthalb Stunden intensiver Arbeit, fallen wir in ein kleines Motivationsloch. Aber wir haben das Ziel vor Augen und finden noch mal neue Motivation. So sind dann auch diese Aufgaben schnell erledigt.

 

15:00 Uhr: Nun ist es geschafft. Die letzten Aufgaben besprochen, noch offene Fragen geklärt. Ich verlasse den Unterricht und gehe mit einem guten Gefühl in Richtung Klausur.

Insgesamt ist der Hausunterricht eine sehr gute Ergänzung von NORDWEST zur Berufsschule und wir sind froh, dass wir, im Gegensatz zu den anderen Firmen unserer Klasse, diese Unterstützung erhalten.

 

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