Wozu eigentlich ein Azubi-Blog?

Vielleicht stellt sich die Frage der ein oder andere so manche Mal – wieso bloggen unsere Azubis? Welchen Zweck erfüllt die Schreiberei? Und dann auch noch online – quasi vor der gesamten Welt.

Diese und noch viele weitere Fragen kamen vor rund fünf Jahren auf, als die Planungen für die ersten Schritte in Social Media, für einen eigenen Azubi-Blog bei NORDWEST begannen. Zwei Ziele wollten wir mit dem Blog erreichen – und die wir auch hoffentlich, rückblickend Stand heute, erreicht haben.

    1. Jedes Jahr stellen wir neue Auszubildende ein – die potentiellen Kandidaten sollen sich nach Möglichkeit schon vorher ein Bild unseres Unternehmens machen. Und wer kann ehrlicher über die Berufsausbildung bei NORDWEST berichten, als unsere Azubis selbst? Mit dem Blog erfüllen wir diesen Zweck und machen zugleich auch Werbung für unsere Ausbildung: ob Berufsschulunterricht, Firmenevents, Prüfungsphasen oder der Arbeitsalltag – nichts wird ausgespart. Schulabgänger bekommen damit schon mal eine sehr gute Übersicht über das, was sie bei uns erwartet und können direkt besser einschätzen, ob es ihnen bei uns gefallen könnte.
    2. Eigeninitiative, der Blick über den Tellerrand, Projektorganisation: das alles sind wichtige Aspekte, die NORDWEST seinen Auszubildenden vermitteln möchte. Zusätzlich zum Berufsalltag geht das am besten in Projekten, die die Azubis eigenständig umsetzen dürfen. Der Azubi-Blog ist eines davon. In den Blog-Anfangszeiten haben sich die damaligen Auszubildenden noch mit grundlegenden Fragen beschäftigt: wie gestalten wir den Blog, wie oft sollen Beiträge erscheinen, wer schreibt etc. pp. Später kamen dann Aspekte wie zum Beispiel die Organisation des Redaktionsplanes, Themenplanung, Weiterentwicklung des Blogs hinzu. Wir haben über die Jahre einen guten Rhythmus gefunden und motivierte Autoren. Meine Aufgabe als Mitarbeiterin der Pressestelle besteht lediglich darin hinsichtlich der Texte und Themen zu beraten oder Schulungen für unsere Nachwuchsautoren zu geben. Den Rest managen die jungen Leute ganz alleine – und das richtig gut, wie ich finde!

Über die Jahre ist der Blog gewachsen, eine Vielzahl von NORDWEST-Azubis hat engagiert daran mitgearbeitet – wofür ich sehr dankbar bin. Ist es doch ein schönes Projekt, in dem man sich gut „austoben“ kann. Die gesteckten Ziele haben wir meines Erachtens erreicht.

Im Bloggerteam freuen wir uns übrigens immer wieder über Anregungen und neue Idee. Hinterlasst uns doch gerne euer Feedback in den Kommentaren.

Bildquelle: Robert Müller/pixelio.de

 

Als Kaufmann im Groß- und Außenhandel im Brand-Marketing?

Genau das habe ich mich gefragt, als ich erfahren habe, dass meine nächste Abteilung das Brand-Marketing ist. Ich war skeptisch, weil ich nicht wusste, welche Tätigkeiten ich in der Abteilung ausüben werde, denn ich absolviere eine Ausbildung zum Kaufmann im Groß- und Außenhandel. Meine Skepsis hat sich allerdings sehr schnell gelegt, also möchte ich euch …

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Veränderung im Blog-Team

So schnell ist es soweit: meine Ausbildung ist abgeschlossen und somit auch meine Zeit hier im Azubiblog-Team. Ein wenig vermissen werde ich die regelmäßigen Treffen zur Besprechung der Texte sowie zur Planung des Redaktionsplanes schon. Alle zwei Wochen überlegen wir uns Texte, die euch als Blogleser interessieren und unsere Zeit hier bei NORDWEST widerspiegeln. Im …

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Jetzt zählte es! Ich wurde geprüft

Es war soweit. Endspurt! Das große Ziel „Ausgelernt“ rückte immer näher. Die Einladung zur schriftlichen IHK-Prüfung Winter 18/19 für die Kaufleute im Groß- und Außenhandel traf ein. Die Prüfungen fanden im Zeitraum vom November bis Januar statt. Für die Vorbereitungen konnten wir auch hier wieder auf NORDWEST zählen. Ein dreitägiger Prüfungsvorbereitungskurs wurde uns angeboten, an …

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Klassenfahrt nach Hamburg

Ich hätte nie gedacht, dass wir in der Berufsschule noch Klassenfahrten machen. Dennoch verbrachten wir drei Tage, zusammen mit zwei Klassen anderer Bildungsgänge, in Hamburg. Mitte September war es soweit. Knapp drei Stunden Zugfahrt standen uns bevor, welche aber schnell vorbeigingen. In Hamburg angekommen suchten wir uns die richtige U-Bahn Linie heraus, um zu unserem …

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„Wisst ihr eigentlich schon was ihr nach der Schule mal machen wollt?“

Ende letzten Monats bekam ich die Möglichkeit, eine Ausbildungsmesse als Austeller mitzuerleben. Zusammen mit unseren Ausbildungsleiterinnen Frau Weber und Frau Schmitz ging es für mich um 7:30 Uhr los in Richtung Goethe-Gymnasium in Dortmund, wo die Messe stattfinden sollte. Sobald wir ankamen, fingen wir auch gleich an, unseren neuen Messestand aufzubauen. Schließlich legten wir noch einige Flyer, Bonbons und Kugelschreiber aus, die als „Giveaways“ dienen sollten.

Kurz darauf ging es los und die ersten Schüler kamen in die Aula. Meine Aufgabe an diesem Tag bestand darin, interessierte Schüler über unsere Ausbildungsberufe und mögliche Verbundstudiengänge zu informieren. Da die Meisten doch etwas schüchtern waren, ging ich auf verschiedene Schülergruppen zu, um mit ihnen ins Gespräch zu kommen. Das kostete mich am Anfang schon etwas Überwindung, aber je öfter ich das gemacht habe, desto einfacher wurde es.

Da die meisten Schüler NORDWEST noch gar nicht kannten, erzählte ich kurz worum es bei uns eigentlich geht, was speziell meine Aufgabengebiete sind und wie das mit der Berufsschule und Uni so läuft.

Der Tag hat mir super gefallen und ich freue mich auf weitere Messen, die ich begleiten darf.

Was haltet ihr von solch abwechslungsreichen Tätigkeiten wie Messen o.ä.?

“Ach, Frühjahr 2017, das dauert ja noch lange…”

Genau das dachte ich damals, als ich den Ausbildungsvertrag von NORDWEST zugeschickt bekam und die Termine der Prüfungen betrachtete. Und jetzt ist es plötzlich schon soweit…
Der 23. März ist fett im Kalender markiert und ich erzähle jetzt mal, was meine “road to victory” ist!
Es begann natürlich schon im Dezember. Punkt eins war es, unfreiwillig in Panik auszubrechen und Herrn Neu (meinem Ausbilder) klar zu machen, dass ich gar nicht aufgeregt wäre, während ich total hysterisch in den Unterlagen kramte. Dieser Zustand wurde dann aber sehr schnell durch die Weihnachtsstimmung verdrängt…
Im Januar erwartete ich dann fieberhaft die Bekanntgabe der Zwischenprüfungsthemen, denn ungefähr sechs bis acht Wochen vorher werden diese auf der ZFAMedien Website veröffentlicht. An diesem Punkt kann man
a) weinen, weil man nichts mit den Sachen anfangen kann oder
b) optimistisch sein und sich darüber freuen, dass einem zu jedem Thema die Inhalte einfallen.
Ich hatte Glück, Letzteres war bei mir der Fall 🙂

Das Kompenndium rettet bei Wissenslücken
Das Kompenndium rettet bei Wissenslücken

Der erste Tag im Schulblock vor den Zwischenprüfungen ist für uns total wichtig. Unseren Klassenlehrer hatten wir morgens schon belagert und erhofften uns Hinweise, mögliche Tipps, Bücherempfehlungen und Erfahrungswerte. “Motivation” gab es auch, denn er berichtete uns, dass die Zwischenprüfung in der Regel eh immer eine Note schlechter wäre, als die Abschlussprüfung. (Hätte er das nicht vor der Abschlussprüfung sagen können?! :D)
Bleibt natürlich auch noch die Frage: Wie bereite ich mich vor?
Ich habe zum Einen relativ viele Sachen für mich selbst zusammengefasst, denn so konnte ich am besten lernen. Das erleichtert jetzt natürlich die Arbeit und man verschwendet keine Zeit mit mühseligem Zusammenkramen der Unterlagen.

Alles was ich zum lernen brauche (Schokolade ist schon leer!)
Alles was ich zum lernen brauche (Schokolade ist schon leer!)

Außerdem habe ich ein Prüfungsbuch für Mediengestalter, mit dem man Theoriewissen üben kann. Und eine neue Methode im 21. Jahrhundert ist dann wohl auch die überregionale Vernetzung mit anderen Schulen in Form von Gruppen in sozialen Netzwerken. Hier kann man sich gegenseitig gut ergänzen und beim Lösen von Übungsaufgaben helfen.

Hiermit teste ich mich selbst
Hiermit teste ich mich selbst

Was ich aber relativ anstrengend finde, ist die Tatsache, dass der reguläre Unterricht ganz normal weiterläuft, also inklusive Referate, Klausuren und Projektaufgaben. Da muss man seine Zeit echt gut managen. Aber wenn es genug Ansporn gibt, sollte eigentlich nichts schief gehen!
Drückt mir alle Daumen, die ihr habt! Das kann nicht schaden 😛

NORDWEST Azubis zu Besuch in Kreuztal

Am Samstag, den 20.06.2015 war es so weit. Nach langem hin und her haben wir einen passenden Termin gefunden. So trafen wir uns an diesem Samstag um 08:30 Uhr vor dem Hagener Bahnhof. Von Müdigkeit war keine  Spur zu sehen. Die Vorfreude auf diesen Tag war bei uns allen einfach zu groß. So machten sich …

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Zu zweit ist vieles leichter…

Wer hilft mir weiter, wenn ich Fragen habe zur Berufsschule oder zu NORDWEST? Natürlich jeder der Auszubildenden von NORDWEST – aber auch die Paten.

Die Aufgabe der Paten bei NORDWEST ist es, dem jeweiligen Patenkind in den ersten Tagen sowie während der gesamten Ausbildung beiseite zu stehen.

Vor einem Jahr war ich selber Patenkind und fand es toll jemanden an meiner Seite zu haben. In den ersten Tagen, Wochen und Monaten stand mein Pate mir immer zur Seite. Ich konnte alles fragen, was mir auf dem Herzen lag.

Jetzt seit einigen Monaten bin ich, so wie jeder andere Azubi aus dem 2. Lehrjahr, ebenfalls Pate. Bevor die neuen Azubis ihre ersten Tage bei NORDWEST begonnen hatten, überlegten wir uns, welche Funktionen ein Pate haben sollte: Zuverlässigkeit, Hilfsbereitschaft, immer ein offenes Ohr für viele Fragen, etc. Gespannt gingen wir an unsere verantwortungsvolle Aufgabe heran.

Alle paar Wochen führen wir Gespräche, um ein Feedback von den neuen Azubis zu bekommen. Inhalte der Gespräche sind unter anderem wie die Abteilungen sind, ob es in der Berufsschule Fragen gibt oder auch organisatorische Dinge wie zum Beispiel die Weihnachtsfeier von NORDWEST.

Wie findet ihr die Funktion der Paten? Und denkt ihr, dass es sinnvoll ist, einen Paten an der Seite zu haben?

Fotonachweis: www.pixelio.de/birgitta hohenester