Das Leben nach der Ausbildung

Ich habe im Mai 2017 meine Ausbildung bei NORDWEST abgeschlossen und bin seitdem im Einkauf der HAGRO beschäftigt. Im Folgenden beantworte ich einige Fragen des Azubi-Blog-Redaktionsteams.   In welcher Abteilung bist du und wie bist du zu deinem jetzigen Job gekommen? Ich wurde nach meiner Ausbildung in einer Tochtergesellschaft von NORDWEST, der HAGRO Haustechnik Großhandels …

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Mein erster Tag bei NORDWEST – So habe ich ihn erlebt

 

Nun ist der erste Ausbildungstag gekommen.
Dieser Tag wurde von einigen Auszubildenden aus dem zweiten Lehrjahr mit Bravour gestaltet.
Wir wurden freundlich empfangen und starteten nach einer kleinen Vorstellungsrunde ein Rollenspiel, in dem wir unser zuvor erlerntes Wissen anwenden mussten. Danach war die Aufregung vor diesem Tag schnell verflogen.
Wir wussten von Anfang an, dass uns an diesem Tag noch spannende Punkte erwarten würden, wie beispielsweise die Zuteilung unserer Paten und vor allem der erste Einblick in unsere Abteilung. Unsere Paten dienen uns als Ansprechpersonen in den ersten Monaten unserer Ausbildung. Bei Fragen, Anmerkungen oder ähnlichem können wir uns immer bei ihnen melden.
Nach einem gemeinsamen Spaziergang um das NORDWEST Gelände herum, haben wir sowohl das Essen, als auch den bis dahin erhaltenen Input verdaut.
Im Laufe dieses Tages prasselten viele verschiedene und neue Eindrücke auf meine Mit-Azubis und mich ein, denn zum ersten Mal konnten wir die bis dahin uns unbekannten Abteilungen von innen sehen.
Schließlich erfuhren wir auch, welche dieser Abteilungen unsere erste sein wird. Die Abteilung, die ich in den ersten  drei Monaten durchlaufen werde, ist der ,,Technische Handel“. Mit meinem Ansprechpartner dieser Abteilung habe ich mich dann näher unterhalten und viele weitere wissenswerte Informationen bezüglich NORDWEST und meiner Laufbahn in dieser Abteilung erhalten.
Mein erster Eindruck, bezogen auf das was mich in Kürze erwarten wird ist super, denn meine Abteilung scheint sehr aufregend zu sein und ich werde einige interessante Aufgaben haben. Meine Aufregung demnächst aktiv in der Abteilung zu arbeiten, steigt.
Ich bin mir sicher, Tag für Tag neues zu lernen und dabei Spaß zu haben. Das haben uns die Azubis bei der Einführungsveranstaltung  nochmals sehr gut vermittelt.
Mein erster Arbeitstag ist ebenfalls schon geschafft. Den Tag fand ich sehr spannend, da ich zum ersten Mal einen richtigen Einblick in die Abteilung und ihre Aufgaben kriegen konnte und von Anfang an Interesse empfunden habe. Selbstständig arbeiten konnte ich an diesem Tag ebenfalls schon.
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Fotoshooting in der Musterhalle

Letze Woche hatte ich die Möglichkeit mit unserer Fotografin von NORDWEST in die Musterhalle für PROMAT zu fahren. Da ich in meiner Ausbildung zur Mediengestalterin auch ein bisschen über Fotografie lernen soll, war das eine gute Gelegenheit. In der Musterhalle für PROMAT sind sehr viele unserer Produkte von PROMAT ausgestellt. An diesem Tag ging es darum, POS (Point of Sale) Module zu fotografieren, welche später im Katalog abgebildet werden sollen.

So packten wir letzte Woche alles zusammen, was wir für das Fotoshooting benötigten. Hierbei kamen schon sehr viele Materialen zusammen. Dazu gehörten zum Beispiel Softboxen, die Kamera und verschiedene Objektive, ein Stativ und ein Laptop. Mit einem vollgepackten Auto machten wir uns auf den Weg zur Musterhalle. Dort angekommen mussten wir erst einmal alles wieder auspacken und aufbauen. Bei dem ersten POS Modul haben wir zunächst geguckt, wie wir das Licht am besten stellen. Da unsere Fotografin schon öfter dort fotografieren war, wusste sie schon ungefähr, wo sie welches Licht aufstellen muss. Doch das ist gar nicht so einfach, denn jedes POS Modul musste in einem anderen Licht fotografiert werden. Außerdem haben wir das POS Modul schön angerichtet, damit alles gerade lag oder hing und kein Dreck/Staub auf den Regalen war. Insgesamt haben wir zehn dieser POS-Module fotografiert und jedes einzelne wurde unterschiedlich belichtet. Oft war es so, dass sich die Werkzeuge in einem bestimmten Licht zu hell waren und wir somit das Licht ändern mussten, um das zu vermeiden. Anfangs habe ich gedacht, dass das alles sehr schnell geht und wir mit den zehn Fotos schnell fertig werden, aber schon nach dem ersten Foto habe ich gemerkt, dass man auf sehr viele Dinge achten muss und es schon etwas länger dauert, um ein gutes Foto hinzubekommen. Somit haben wir von jedem POS Modul nicht nur ein Foto gemacht, sondern mehrere. Das hat den Grund, dass man hinterher noch einmal gucken muss, welches Licht das Beste ist und die verschiedenen Bilder später ungefähr gleich aussehen. Aber damit sind wir noch nicht fertig, denn die Bilder müssen die nächsten Tage noch bearbeitet werden. Dazu gehört zum Beispiel das Freistellen der POS Module in Photoshop oder das austauschen eines Werkzeuges, welches auf einem anderen Bild besser aussieht. Mit austauschen ist gemeint, dass man zwei Bilder von dem gleichen POS Modul hat und sich einen bestimmten Teil (zum Beispiel einen Hammer) „herausschneidet“ und in das andere Bild einfügt.

Am Ende des Tages habe ich gelernt, das einzelne Aufnahmen sehr aufwendig sind und man nicht „mal eben schnell“ ein Foto machen kann sondern auf sehr viele Details achten muss. Ich freue mich schon auf unsere nächsten Aufnahmen, bei denen ich mich dann schon besser auskenne.

Auf den folgenden Bildern seht ihr einmal ein Vorher-Nachher-Bild und das Programm, mit dem wir an diesem Tag gearbeitet haben.

 

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