Okay then, you can start with your KMK-Test…

Km… was? Das war mein erster Gedanke, als unsere Englischlehrerin uns das Fremdsprachenzertifikat vorstellte.

Als „Europaschule“ bietet unser Berufskolleg diese Zusatzqualifikation kostenlos an, um berufsbezogene Fremdsprachenkenntnisse zu vertiefen. So ein Zertifikat schadet ja nicht, dachte ich mir und deshalb habe ich mich mal spontan angemeldet. Als ich dann mit meiner Uni Rücksprache gehalten hatte, habe ich erfahren, dass ich mir dieses Zertifikat bzw. das dadurch erreichte Sprachniveau sogar im Modul „Business English“ anrechnen lassen kann, was schlicht gesagt so viel bedeutet wie: Du brauchst die Klausur nicht mitzuschreiben. Das lässt man sich ja nicht zweimal sagen und so bestritten einige Klassenkameraden und ich wenig später die KMK-Prüfung.

Die Prüfung bestand aus zwei Teilen: An einem Tag der schriftliche Teil und am nächsten Tag der mündliche. Der schriftliche Teil umfasst Hörverstehen, Leseverstehen, Übersetzen und Textproduktion, in unserem Fall sollten wir eine Bewerbung an ein Unternehmen in England schreiben. Soweit so gut.

Vor dem mündlichen Teil war ich schon etwas nervöser. Glücklicherweise bestritten wir diesen jeweils mit einem Partner, sodass mir schon einiges an Aufregung genommen wurde. Wir haben ein Bewerbungsgespäch durchgespielt, was ehrlich gesagt besser geklappt hat als ich vorerst erwartet hatte, von daher habe ich ein ganz gutes Gefühl.

Jetzt heißt es nur noch die Ergebnisse abwarten… Meiner Meinung nach das schlimmste an Prüfungen, oder?

 

Quelle: Thommy Weiss, pixelio.de

Bundeswettbewerb Informatik 16/17

September 2016, das klingt für einige wahrscheinlich nach Schnee von vorgestern, aber damals fing es an. Wir saßen in der Schule und bekamen wie so üblich einige Aufgaben unseres Lehrers zur Bearbeitung. Es war aber keine gewöhnliche Aufgabe von ihm, sondern Aufgaben für den Bundeswettbewerb Informatik. Wem das noch nichts sagt, das ist etwa vergleichbar …

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“Ach, Frühjahr 2017, das dauert ja noch lange…”

Genau das dachte ich damals, als ich den Ausbildungsvertrag von NORDWEST zugeschickt bekam und die Termine der Prüfungen betrachtete. Und jetzt ist es plötzlich schon soweit…
Der 23. März ist fett im Kalender markiert und ich erzähle jetzt mal, was meine “road to victory” ist!
Es begann natürlich schon im Dezember. Punkt eins war es, unfreiwillig in Panik auszubrechen und Herrn Neu (meinem Ausbilder) klar zu machen, dass ich gar nicht aufgeregt wäre, während ich total hysterisch in den Unterlagen kramte. Dieser Zustand wurde dann aber sehr schnell durch die Weihnachtsstimmung verdrängt…
Im Januar erwartete ich dann fieberhaft die Bekanntgabe der Zwischenprüfungsthemen, denn ungefähr sechs bis acht Wochen vorher werden diese auf der ZFAMedien Website veröffentlicht. An diesem Punkt kann man
a) weinen, weil man nichts mit den Sachen anfangen kann oder
b) optimistisch sein und sich darüber freuen, dass einem zu jedem Thema die Inhalte einfallen.
Ich hatte Glück, Letzteres war bei mir der Fall 🙂

Das Kompenndium rettet bei Wissenslücken
Das Kompenndium rettet bei Wissenslücken

Der erste Tag im Schulblock vor den Zwischenprüfungen ist für uns total wichtig. Unseren Klassenlehrer hatten wir morgens schon belagert und erhofften uns Hinweise, mögliche Tipps, Bücherempfehlungen und Erfahrungswerte. “Motivation” gab es auch, denn er berichtete uns, dass die Zwischenprüfung in der Regel eh immer eine Note schlechter wäre, als die Abschlussprüfung. (Hätte er das nicht vor der Abschlussprüfung sagen können?! :D)
Bleibt natürlich auch noch die Frage: Wie bereite ich mich vor?
Ich habe zum Einen relativ viele Sachen für mich selbst zusammengefasst, denn so konnte ich am besten lernen. Das erleichtert jetzt natürlich die Arbeit und man verschwendet keine Zeit mit mühseligem Zusammenkramen der Unterlagen.

Alles was ich zum lernen brauche (Schokolade ist schon leer!)
Alles was ich zum lernen brauche (Schokolade ist schon leer!)

Außerdem habe ich ein Prüfungsbuch für Mediengestalter, mit dem man Theoriewissen üben kann. Und eine neue Methode im 21. Jahrhundert ist dann wohl auch die überregionale Vernetzung mit anderen Schulen in Form von Gruppen in sozialen Netzwerken. Hier kann man sich gegenseitig gut ergänzen und beim Lösen von Übungsaufgaben helfen.

Hiermit teste ich mich selbst
Hiermit teste ich mich selbst

Was ich aber relativ anstrengend finde, ist die Tatsache, dass der reguläre Unterricht ganz normal weiterläuft, also inklusive Referate, Klausuren und Projektaufgaben. Da muss man seine Zeit echt gut managen. Aber wenn es genug Ansporn gibt, sollte eigentlich nichts schief gehen!
Drückt mir alle Daumen, die ihr habt! Das kann nicht schaden 😛

Die GM6 sticht in See

Endlich war es wieder soweit: Der nächste Klassenausflug stand an. Ziel diesmal war der Duisburger Containerhafen.

Zunächst trafen wir uns alle in Dortmund, um dann gemeinsam mit dem Zug nach Duisburg zu fahren. In Duisburg angekommen, mussten wir noch einen kurzen Weg zu Fuß zurücklegen, auf dem direkt der erste Schock auf uns wartete. „Ich glaube, das auf der anderen Seite des Wassers ist unser Schiff…“, sagte unsere Lehrerin, aber links und rechts war weit und breit keine Brücke zu sehen. Wir entschieden uns nach kurzer Überlegung jedoch, erstmal weiter dem Ufer zu folgen und siehe da: Auch Lehrer liegen manchmal falsch. Wir waren doch auf der richtigen Seite und konnten direkt auf das Schiff, ohne die Uferseite wechseln zu müssen. Wir setzten uns zunächst alle auf das obere Deck. Das erwies sich jedoch relativ schnell als schlechte Entscheidung, da der Wind sehr kalt war. Mit dem Schiff machten wir dann eine zweistündige Hafenrundfahrt, in der wir viele Einblicke in das Duisburger Hafenleben bekamen. Während der Rundfahrt mussten wir ein Quiz lösen, das uns vor der Rundfahrt ausgeteilt wurde. Hierfür mussten wir dem Kapitän bei seinen Beschreibungen gut zuhören, um so die richtigen Lösungen herauszufinden. Es war sehr beeindruckend, wie riesig der Hafen doch ist und wie viele verschiedene Güter, wie zum Beispiel Berge an Stahl oder andere Metalle dort gelagert werden. Besonders eindrucksvoll war auch die große Skulptur von Poseidon, die erst vor wenigen Monaten, zum 300. Hafengeburtstag, am Zusammenfluss von Rhein und Ruhr aufgestellt wurde.

Anschließend machten wir uns noch auf den Weg in ein Restaurant, um dort etwas zu Mittag zu essen und uns über das vorher Erlebte auszutauschen.

Alles in allem war es ein sehr gelungener Ausflug, der uns viele neue Eindrücke vermittelt hat. Hat euch der Tag auch so gut gefallen?

Kran

Poseidon

Quiz

Der erste Umzug ist geschafft

Bevor es im September soweit ist und alle Mitarbeiter/innen von NORDWEST in das neue Gebäude nach Dortmund umziehen, stand der erste Umzug für uns Azubis des 2. Lehrjahres bevor. Unsere Berufsschule wechselte den Standort von Dortmund Hörde in die Innenstadt, da der alte Standort zu klein geworden ist. Nun ist die Schule direkt neben dem Dortmunder U zu finden.

Nach fast zwei Jahren Bauzeit wurde einer der größten Schulkomplexe Deutschlands, dessen Bau knapp 80 Millionen gekostet hat, fertiggestellt. An diesem werden wir nun zusammen mit fast 6.000 anderen Schülern unterrichtet. Daher war die Aufregung am ersten Tag im neuen Schulgebäude natürlich groß. Werden wir die richtigen Räume finden und wird sich viel verändern?

Doch unsere Sorge war unbegründet. Zunächst bezogen wir unseren neuen, voll technisierten Klassenraum, in dem es anstatt von altbekannten Tafeln nur noch Smart-Boards gibt und jeder Tisch seinen eigenen Computer hat. Und auch trotz der großen Schüleranzahl insgesamt blieb unsere Klasse mit 20 Schülern recht klein. Danach erhielten wir direkt in den ersten Schulstunden einen ausführlichen Rundgang durch das „Labyrinth“ in dem uns die wichtigsten Plätze wie die Cafeteria und das Sekretariat gezeigt wurden. Auch durften wir uns die Räume ansehen, in denen die medizinischen Berufsfelder ausgebildet werden. Diese sind wie eine Arztpraxis aufgebaut und beinhalten unter anderem einen voll funktionsfähigen Zahnarztstuhl und ein Röntgengerät. Für die Reiseverkehrskaufleute wurde ein Modell eines Reisebüros eingerichtet, in dem der Verkauf einer Urlaubsreise simuliert werden kann.

Mittlerweile haben wir uns an das neue Gebäude gewöhnt und auch wenn es mit der Technik noch die einen oder anderen Schwierigkeiten gibt, hat sich der Schulalltag wieder eingespielt. Was sind eure ersten Eindrücke zum Neubau der Schule?

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Unser erster Schulausflug

Es war endlich soweit: unser erster Klassenausflug. Um etwas über die Arbeitswelt früher und heute zu erfahren, fuhren wir zur DASA in Dortmund. Die DASA ist ein Museum für Arbeitsschutz für verschiedene Berufe. Dort angekommen durften wir uns erst einmal selbst umsehen und viele Dinge ausprobieren, zum Beispiel den Gabelstaplersimulator. Wir dachten uns, dass ein Gabelstapler zu fahren ja nicht schwer sein kann, aber falsch gedacht. Beim Versuch die Kisten aus dem Regal zu hieven, veranstalteten wir ein regelrechtes Chaos. Nach einer kleinen Eingewöhnungs- und Übungszeit hatten wir den Bogen jedoch allmählich raus. Nach der Tour durch die Ausstellung bekamen wir noch eine Führung mit einem kompetenten Mitarbeiter des Museums. Von ihm erfuhren wir viele interessante Fakten über die Arbeitswelt. Beispielweise die Kraft, die man aufbringen musste, um eine Maschine reinigen zu können. Bei dem Selbstversuch, eine ca. 2m lange Eisenschaufel zu dritt anzuheben, merkten wir, dass es gar nicht so einfach war. Desweiteren erfuhren wir, dass wir heutzutage mehr Stress ausgesetzt sind als früher. Deshalb bekamen wir hilfreiche Tipps, wie wir den Stress so gut es geht vermeiden können. Spezielle Atemtechniken oder auch die Kraft von Wasser, beispielsweise einen Spaziergang nahe eines Sees oder ein paar Bahnen im Schwimmbad zu schwimmen, können dabei helfen. Außerdem erfuhren wir auch, dass wir eine falsche Haltung am Schreibtisch beziehungsweise am Computer haben. Ein kleines Highlight war, dass wir uns auf den modernsten Schreibtischstuhl setzen konnten, den es im Moment auf dem Markt gibt.

 

Nach der Führung haben wir uns alle gemeinsam auf den Weg in die Stadt gemacht, um dort bei einem Stadtrundgang etwas über den Strukturwandel zu erfahren. Erstaunlich hierbei war, dass sich Dortmund immer weiter in eine richtige Großstadt entwickelt. Statt Industrie wird die Belebung der Innenstadt und das Zentrum für Kommunikation und Information großgeschrieben. Dortmund befindet sich immer noch im Wandel, jedoch gestaltet sich alles positiv und im Zeichen der Großstadt.

Alles in allem war es ein schöner Tag.

 

Welche Klassenausflüge habt ihr bisher gemacht?

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Schultüte, Neugier, Aufregung – unser erster Schultag

Das Abschlusszeugnis aus der Schule gerade einmal in der Hand und schon scheint alles wieder von vorne loszugehen – noch einmal zur Einschulung, noch einmal neue Lehrer und neue Mitschüler.

Wir sind zwei von „den Neuen“. Wir haben mit vier anderen die Ausbildung für Groß- und Außenhandel bei NORDWEST begonnen. Zwei von uns machen gleichzeitig noch ein Verbundstudium.

Dienstag war es dann soweit, wir machten uns auf dem Weg nach Dortmund zum Robert- Schuman- Berufskolleg mit rund 3.000 Schülern.

Fragen wie „Was erwartet uns?“ und „Gehen wir in der Menge nicht unter?“ gingen uns durch den Kopf.

Viel Unbekanntes erwartete uns – Fächer wie KSK, WSP, GHP, umso gespannter waren wir.

Und dann um 13.10 Uhr war es soweit, wir hatten unseren ersten Schultag gemeistert und schon in die große, weite Welt des Groß- und Außenhandels geschnuppert.

Und am Ende war uns auch bewusst, was die Fächer bedeuten: Kaufmännische Kontrolle und Steuerung, Wirtschafts- und Sozialprozesse und Großhandelsprozesse. Zugegeben, viel sagte uns das dann immer noch nicht.

Aber in KSK haben wir schon ein großes Projekt begonnen- die Inventur. Für uns hieß das erst einmal viele Zahlen und hohe Konzentration.

Am Anfang war der Wechsel zwischen Unternehmen und Schule anstrengend, viel Neues und immer neue Situationen, aber mittlerweile haben wir uns schon an den Wechsel gewöhnt und es macht uns Spaß.

 

Von Lena R. und Laura W.

 

Quelle: pixelio.de

Sommerprüfung 2015 – In 2 Jahren geht es auch

Januar 2015: „In 4 Monaten ist die Prüfung, das dauert ja noch“

April 2015: ,,Oha, diesen Monat hast du Prüfung“

 

Kaum haben die Azubis vor mir Ihre Abschlussprüfung geschrieben, ging für mich meine eigene Lernphase los. Dank guter Unterstützung durch den Fachbereich und die Ausbildungsleitung hatte ich den gesamten April Zeit zum Lernen. Durch die Verkürzung musste ich mir Themen, die im Unterricht (noch) nicht behandelt wurden, selber beibringen.

 

Der interne Unterricht und die prüfungsvorbereitenden Kurse haben mir sehr geholfen, Klarheit in einige Themen zu bekommen. Vor allem die Möglichkeit zu haben, meiner NORDWEST-Lehrerin jederzeit Fragen zur Prüfung stellen zu können, brachte mir sehr viel.

 

So richtig aufgeregt war ich nur vor den beiden Prüfungen am 2. Prüfungstag. An dem Tag fingen die Prüfungen erst um 14 Uhr an, sodass man noch den gesamten Morgen warten musste. Danach war die Erleichterung dafür besonders groß.

Die Aufregung hilft einem konzentriert zu sein. Das Arousal-Level sollte jedoch nicht zu hoch sein, sonst ist man zu hektisch beim Beantworten der Prüfungsfragen.

Ich ärgere mich ein wenig über Flüchtigkeitsfehler, freue mich dennoch über das Ergebnis, nachdem ich die Lösungen mit den anderen Prüflingen verglichen habe.

Nun steht noch die mündliche Prüfung im Juni an. Der Termin mit dem Prüfungstrainer steht schon.

Danach heißt es hoffentlich

– Kaufmann im Groß- und Außenhandel –

Oder Großmann im Kauf- und Außenhandel?

 

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Geschafft! – das dritte Lehrjahr verabschiedet sich

Am 19.01 war es (endlich) so weit: nachdem im November schon die drei schriftlichen Prüfungen abgehakt wurden, fand das Azubi-Dasein nun sein Ende. Daran, dass wir diese letzte Prüfung meistern, haben wir nicht gezweifelt, aber ein gesunder Respekt gehört natürlich auch noch dazu.

Personalwirtschaft, Außenhandel, Kalkulation, Finanzierung und gerichtliches Mahnverfahren – als diese Themen alle nur noch eine nebensächliche Rolle spielten, ging‘s zur Belohnung an ein gemeinsames Mittagessen.  Dabei erzählte jeder bei bester Laune, aber immer noch spürbarer Aufregung, seine ganz eigene Version des bisherigen Tages und vor allem von den Erlebnissen aus der Prüfung. Natürlich wollten auch die zukünftigen Arbeitskollegen, Freunde und Familie über das Geschaffte informiert werden.

So gut wie der vorherige Tag geendet ist, fing der Nachfolgende dann an: Beglückwünschungen, geschmückte Büros und die traditionelle Verabschiedung durch alle NORDWEST-Azubis standen auf der Tagesordnung. Bei letzterem schwelgte man auch in Erinnerungen – bei Sekt, Kaffee und Kuchen kam die eine oder andere lustige Geschichte zur Sprache, die sich in den letzten 30 Monaten zugetragen hat.

Genau eine Woche nach der mündlichen Abschlussprüfung fand dann der letzte offizielle Termin im Zuge des Abschlusses statt. Der Vorstand gratulierte und freute sich über vier weitere Mitarbeiter, die zukünftig das Team bei NW verstärken werden.

Sowohl das Azubi-Leben, als auch das Dasein als normaler Mitarbeiter hat jeweils seine ganz eigenen Vorteile. Ob ein freier Nachmittag nach der Schule und die Schule an sich auf der einen Seite, oder „richtiges“ Gehalt und die Gleitzeit auf der anderen. Aber nach 2 ½ Jahren Lernen freuen wir uns alle riesig auf einen neuen Lebensabschnitt!

Wie steht’s bei euch? Könnt ihr es kaum erwarten ausgelernt zu sein, oder seht ihr dem Ende der Ausbildung entspannt entgegen?

 

nach der Prüfung

 

alle zusammen