Klassenfahrt nach Hamburg

Ich hätte nie gedacht, dass wir in der Berufsschule noch Klassenfahrten machen. Dennoch verbrachten wir drei Tage, zusammen mit zwei Klassen anderer Bildungsgänge, in Hamburg. Mitte September war es soweit. Knapp drei Stunden Zugfahrt standen uns bevor, welche aber schnell vorbeigingen. In Hamburg angekommen suchten wir uns die richtige U-Bahn Linie heraus, um zu unserem …

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“Ach, Frühjahr 2017, das dauert ja noch lange…”

Genau das dachte ich damals, als ich den Ausbildungsvertrag von NORDWEST zugeschickt bekam und die Termine der Prüfungen betrachtete. Und jetzt ist es plötzlich schon soweit…
Der 23. März ist fett im Kalender markiert und ich erzähle jetzt mal, was meine “road to victory” ist!
Es begann natürlich schon im Dezember. Punkt eins war es, unfreiwillig in Panik auszubrechen und Herrn Neu (meinem Ausbilder) klar zu machen, dass ich gar nicht aufgeregt wäre, während ich total hysterisch in den Unterlagen kramte. Dieser Zustand wurde dann aber sehr schnell durch die Weihnachtsstimmung verdrängt…
Im Januar erwartete ich dann fieberhaft die Bekanntgabe der Zwischenprüfungsthemen, denn ungefähr sechs bis acht Wochen vorher werden diese auf der ZFAMedien Website veröffentlicht. An diesem Punkt kann man
a) weinen, weil man nichts mit den Sachen anfangen kann oder
b) optimistisch sein und sich darüber freuen, dass einem zu jedem Thema die Inhalte einfallen.
Ich hatte Glück, Letzteres war bei mir der Fall 🙂

Das Kompenndium rettet bei Wissenslücken
Das Kompenndium rettet bei Wissenslücken

Der erste Tag im Schulblock vor den Zwischenprüfungen ist für uns total wichtig. Unseren Klassenlehrer hatten wir morgens schon belagert und erhofften uns Hinweise, mögliche Tipps, Bücherempfehlungen und Erfahrungswerte. “Motivation” gab es auch, denn er berichtete uns, dass die Zwischenprüfung in der Regel eh immer eine Note schlechter wäre, als die Abschlussprüfung. (Hätte er das nicht vor der Abschlussprüfung sagen können?! :D)
Bleibt natürlich auch noch die Frage: Wie bereite ich mich vor?
Ich habe zum Einen relativ viele Sachen für mich selbst zusammengefasst, denn so konnte ich am besten lernen. Das erleichtert jetzt natürlich die Arbeit und man verschwendet keine Zeit mit mühseligem Zusammenkramen der Unterlagen.

Alles was ich zum lernen brauche (Schokolade ist schon leer!)
Alles was ich zum lernen brauche (Schokolade ist schon leer!)

Außerdem habe ich ein Prüfungsbuch für Mediengestalter, mit dem man Theoriewissen üben kann. Und eine neue Methode im 21. Jahrhundert ist dann wohl auch die überregionale Vernetzung mit anderen Schulen in Form von Gruppen in sozialen Netzwerken. Hier kann man sich gegenseitig gut ergänzen und beim Lösen von Übungsaufgaben helfen.

Hiermit teste ich mich selbst
Hiermit teste ich mich selbst

Was ich aber relativ anstrengend finde, ist die Tatsache, dass der reguläre Unterricht ganz normal weiterläuft, also inklusive Referate, Klausuren und Projektaufgaben. Da muss man seine Zeit echt gut managen. Aber wenn es genug Ansporn gibt, sollte eigentlich nichts schief gehen!
Drückt mir alle Daumen, die ihr habt! Das kann nicht schaden 😛

Hausunterricht bei NORDWEST

13:00 Uhr: Wir sechs angehenden Groß- und Außenhandelskaufleute des zweiten Lehrjahres betreten, nach der Mittagspause gut gestärkt, den Raum für unseren Unterricht. Doch dieser sieht anders aus als der typische Klassenraum einer Berufsschule. Wir befinden uns in der Kantine von NORDWEST, wo Thomas Hübner – ein Mitarbeiter von NORDWEST – bereits auf uns wartet, um mit dem Hausunterricht zu starten.

 

13:05 Uhr: Da es stark auf eine Klausur im Fach Rechnungswesen zugeht, werden wir in den zwei Stunden Hausunterricht noch mal alles wiederholen, um uns für den Wareneinkauf und den Warenverkauf im Großhandel fit zu machen.

 

13:30 Uhr: Nach einer kurzen Wiederholung geht es auch schon an die Aufgaben, die uns Thomas Hübner extra mitgebracht hat. Diese sind anspruchsvoll und umfassen genau die richtigen Themen für unsere Klausur.

 

13:40 Uhr: Erste Verzweiflung macht sich bei einigen breit. Die Summe der abzuziehenden Vorsteuer will einfach nicht richtig sein. Schön, dass der Hausunterricht wie eine gute Lerngruppe ist. So können wir uns gegenseitig unterstützen und weiterhelfen. Und wenn dann gar nichts mehr hilft, gibt es ja noch Thomas Hübner. Er hat seine Ausbildung bei NORDWEST vor ein paar Jahren abgeschlossen.

 

14:30 Uhr: Nun sitzen wir auch schon an den Aufgaben zum Warenverkauf. Nach anderthalb Stunden intensiver Arbeit, fallen wir in ein kleines Motivationsloch. Aber wir haben das Ziel vor Augen und finden noch mal neue Motivation. So sind dann auch diese Aufgaben schnell erledigt.

 

15:00 Uhr: Nun ist es geschafft. Die letzten Aufgaben besprochen, noch offene Fragen geklärt. Ich verlasse den Unterricht und gehe mit einem guten Gefühl in Richtung Klausur.

Insgesamt ist der Hausunterricht eine sehr gute Ergänzung von NORDWEST zur Berufsschule und wir sind froh, dass wir, im Gegensatz zu den anderen Firmen unserer Klasse, diese Unterstützung erhalten.

 

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