Berufsschulunterricht mal anders – zu Besuch bei NORDWEST

Am vergangenen Dienstag hat unsere Berufsschulklasse uns bei NORDWEST besucht. Wir haben unseren Mitschülern NORDWEST vorgestellt, das Gebäude gezeigt und unsere Aufgabenbereiche erläutert. Schnell DSC_0163wurde klar, dass es viele Unterschiede zu anderen Unternehmen gibt. An diesem Tag fiel öfter der Satz: „Hier würde ich auch gerne arbeiten.“ Nach dem gemeinsamen Mittagessen haben wir noch einen Rundgang durch den Showroom gemacht und die Produktbereiche von NORDWEST erläutert. Viele Klassenkameraden waren überrascht, was wir alles im Sortiment haben und dass wir nicht auf einen Produktbereich beschränkt sind.

Abschließend kann ich sagen, dass es ein sehr gelungener Tag war und wir alle viel Spaß dabei hatten.

 

NORDWEST feiert 100 Jahre

Wie wir Azubis die 100 Jahresfeier mit unseren Fachhandelspartnern und Lieferanten erlebt haben?Lütfi, Leonie und ich erzählen es euch, denn natürlich waren wir bei dieser großen Feier mit knapp 1200 Fachhandelspartnern und Lieferanten dabei. Wir hatten verschiedene Aufgaben und konnten den Tag im Dortmunder Stadion mitverfolgen. Darüber würden wir euch in dem heutigen Beitrag gerne berichten.

Für mich startete der Tag um 7 Uhr am Veranstaltungsort und für unsere Gäste ab 8 Uhr auf den jeweiligen Etagen der Tagungsräume im Stadion.Um dorthin zu gelangen, haben meine Azubi- IMG_6266Kollegin und ich die Ankömmlinge auf die Aufzüge verteilt. Anhand der farblich markierten Namensschilder konnten wir den jeweiligen Tagungsraum erkennen. Ich habe die Gäste auf die 4. Etage zu den Tagungsräumen „Delphis“ und „PROMAT“ begleitet. So war jeder schon auf der richtigen Etage, wo die Vorträge und auch das Catering stattfanden.Da die Gäste nicht leer ausgehen sollten und an dieses schöne Event erinnert werden sollten, gab es noch Give-Aways für alle Gäste. Diese beinhalteten die News (unser Magazin) und ein NORDWEST Memory. Einige andere Kollegen und ich hatten die NORDWEST- Tüten schon vorbereitet, damit nach Ende der Veranstaltung jeder das Event mit seinem Geschenk verlassen kann. Ich bin froh, dass wir die Möglichkeit hatten bei dieser großen Veranstaltung dabei zu sein. Ich konnte viele Eindrücke mitnehmen und hinter die Kulissen eines solchen Events schauen.

 

Lütfi: Meine Aufgabe war es, unsere Fachhandelspartner und Lieferanten in die Tagungsräume vor Ort zu begleiten. Ja, das klingt einfach, war es aber nicht. Denn an diesem Tag gab es drei verschiedene Tagungsräume für unsere Gäste. Damit mich alle besser sehen konnten, bin ich mit grünen Luftballons gelaufen. Ich war zuständig für die Gruppe NORDWEST mit ca. 600 Personen. Die Gäste wollten natürlich auch Fotos im Stadion machen und dann wurde es schon schwierig, die große Gruppe zusammen zu halten. Außerdem ist das BVB – Stadion sehr groß und man kann Lütfi querformat2sich sehr schnell verlaufen. Letztendlich haben es mein Kollege und ich geschafft die Gäste zusammen zu halten, in die richtigen Räume zu begleiten und später auch abzuholen. Unsere Fachhandelspartner und Lieferanten haben zwar das ein oder andere Mal geschmunzelt, haben sich aber über die Begleitung gefreut.

Leonie: Meine Aufgabe bei der Feier?

Ich habe die Veranstaltung den ganzen Tag mit der Kamera verfolgt und viele Aufnahmen gemacht. Das war gar nicht so einfach wie man denkt, denn man muss vieles berücksichtigen. Habe ich die Belichtung richtig eingestellt? Ist die Perspektive gut? Wo habe ich noch keine Fotos aufgenommen? Aber zum Glück konnten unsere NORDWEST Fotografin und ich am Tag zuvor schon gucken, wo wir am besten stehen und welche Aufnahmen wichtig sind. Dazu gehörte vor allem ein Highlight – nämlich unser NORDWEST Zeppelin, der einmal um das Stadion und sogar bis zum NORDWEST Gebäude geflogen ist. Zu den anderen Highlights gehörten zudem Joey Kelly und drei weitere Redner. Ich bin den ganzen Tag durch das Stadion gelaufen, habe die Räume immer wieder gewechselt und viele Eindrücke mitnehmen können.  Da die Fotografie auch ein Teil meiner Ausbildung ist, hat es mir Spaß gemacht, Fotos für die Feier zu machen und unsere Fotografin zu unterstützen. Eine besondere Aufgabe für mich war es außerdem das Bild der Cartoonistin zu fotografieren. Die Cartoonistin hat den ganzen Tag begleitet und die Feier als sogenanntes Graphic Recording gezeichnet. Ich muss sagen, der Tag hat mir sehr viel Spaß gemacht und am Ende des Tages hatte ich sogar 13.000 Schritte auf meinem Schrittzähler.

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Die Ausbildung aus der anderen Perspektive

Ich habe für euch unsere Ausbildungsbetreuerin interviewt. Frau Schmitz war selber mal Azubi bei NORDWEST und weiß daher genau wie wir Auszubildenden uns fühlen und was uns wichtig ist.

Wollten Sie schon immer in die Personalabteilung?  

Ann-Christin Schmitz: Das Thema Personal fand ich schon lange interessant. Als ich dann die Ausbildung bei NORDWEST begonnen habe, habe ich recht schnell bei der damaligen Ausbildungsleiterin  nachgefragt, ob ich auch im Personalbereich eingesetzt werden kann. Nachdem das geschehen war, wurde mir klar, dass die Personalabteilung meine Wunschabteilung für die Zeit nach der Ausbildung ist.

Wie haben Sie ihre Ausbildung bei NORDWEST erlebt? 

Ann-Christin Schmitz: Die Ausbildung war eine spannende und lehrreiche Zeit. Ich habe mich bei NORDWEST immer gut aufgehoben und unterstützt gefühlt. Auch damals wurde bereits viel für die Auszubildenden getan. Mir war schon da die gute Atmosphäre unter den Arbeitskollegen und den Azubis wichtig. Denn ohne eine gute Atmosphäre macht das Arbeiten nur halb so viel Spaß.

Woher bekommen Sie die Ideen für die Azubi- Projekte? 

Ann-Christin Schmitz: Häufig ergeben sich die Dinge aus dem Geschäftsalltag. Wir haben eine Idee und denken, dass es ein gutes Azubi-Projekt sein könnte. Manchmal kommen aber auch Kollegen/Kolleginnen aus dem Haus zu uns und sprechen uns an und schlagen ein Azubi-Projekt vor, wie z.B. der Azubi- Blog.

Was war das schönste Erlebnis mit den Azubis? 

Ann-Christin Schmitz: Ein schönstes Erlebnis habe ich gar nicht. Es gibt immer mehrere schöne Erlebnisse, wie zum Beispiel die jährlichen Orientierungsveranstaltungen. J Ich freue mich jedes Mal sehr, die Azubis auch bei solchen Events persönlich besser kennenzulernen. Aber auch im Geschäftsalltag macht die Zusammenarbeit viel Spaß.

Wie war es, ein Lehrjahr von der anderen Seite aus zu begleiten? Nicht mehr als Auszubildende, sondern als die Betreuerin? 

Ann-Christin Schmitz: Den Entwicklungsprozess jedes einzelnen Azubis zu sehen, ist super spannend. Das Highlight am Ende der Ausbildung ist natürlich, wenn wir jeden Azubi in seiner/ihrer Wunschabteilung übernehmen konnten sowie wenn die Auszubildenden ihre Ausbildung mit tollen Ergebnissen abschließen.

Was für Pläne gibt es in Zukunft für die Ausbildung?

Ann-Christin Schmitz: Ich denke, dass wir bei NORDWEST bereits eine gute Ausbildung anbieten. Durch unsere Azubi-Umfrage einmal im Jahr bekommen wir immer wieder neue Denkanstöße und Ideen und entwickeln die Ausbildung bei NORDWEST dadurch stets weiter. Lassen wir uns überraschen, was die Zukunft bringen wird.

 

Kann man einen Tresor aufbohren?

Während der Ausbildung bei NORDWEST durchläuft man verschiedene Abteilungen, momentan bin ich in dem Bereich „Beschlagsysteme & Sicherheitstechnik“ eingesetzt. Nach wenigen Tagen in dieser Abteilung  kam meine dortige  Ansprechpartnerin für uns Auszubildende, Annika Hey, auf mich zu. Es stand eine Schulung unseres Lieferanten Burg- Wächter für unsere Fachhandelspartner an, die sie organisierte. In dieser Schulung ging es hauptsächlich um die verschiedenen Tresorarten. Diese Schulung soll unseren Fachhandelspartnern zukünftig  bei der Kundenberatung helfen.  Sie gab mir die Möglichkeit, mit ihr zusammen an dieser Schulung teilzunehmen.

Letzten Dienstag ging es dann endlich los, wir machten uns auf den Weg zu dem Seminarhotel, indem wir auch übernachtet haben. Ich war sehr gespannt, was mich erwarten würde und wie eine externe Schulung über zwei Tage überhaupt abläuft.

Wir starteten mit dem ersten Schulungsblock Tresorarten und die Versicherbarkeit von Tresoren. Wusstet ihr, dass es nicht ausreicht einen Tresor zu besitzen, sondern dieser auch versichert sein muss? Denn wenn der Tresor geklaut oder doch geknackt wird, ist der Inhalt nicht versichert.

Außerdem thematisierten wir auch die richtige Verankerung von Tresoren. Es gibt Möbel- und Wandtresore. Möbeltresore werden z.B. in Schränken verankert. Wandtresore hingegen, werden in eine Wand eingebaut und mit Beton befestigt.

Der erste Schulungstag ging schnell vorbei.  Bei einem leckeren Abendessen ließen wir den Abend dann gemütlich ausklingen.

 

Am Mittwoch ging es um 8:30 weiter. Wir durften selber aktiv werden. In Tresoren sind verschiedene img_5553Stahlplatten eingebaut, diese haben wir versucht zu durchbohren: vergeblich. Also nein, man konnte die getesteten Tresore nicht aufbohren.

Es gibt verschiedene Varianten Tresore zu sichern, ob mit einem Schlüssel, einem Code oder einem Fingerabdruck. Diese verschiedenen Arten durften wir alle testen und „programmieren“.

 

Nach einem abschließenden Mittagessen machten wir uns,

mit unseren Zertifikaten im Gepäck,  auch schon wieder auf den Weg Richtung Dortmund.img_5554

Es waren zwei sehr ereignisreiche Tage für mich. Ich konnte einige unsere Fachhandelspartner persönlich kennen  lernen und habe viel über Tresore gelernt. Meine Erwartungen an die Schulung wurden übertroffen, da wir nicht zwei Tage lang theoretischen Input bekommen haben,  sondern uns die Inhalte praxisorientiert vermittelt wurden. So können unsere Fachhandelspartner ihre Kunden deutlich besser beraten, da sie die Artikel selber schon einmal selber getestet haben

Warum eine Ausbildung und kein Studium ?

Diese Frage stellen sich viele Schüler während ihrer Schulzeit. Die Initiative Ausbildungsbotschafter der Industrie und Handelskammer zu Dortmund zeigt Schülern die Vielfalt und Möglichkeiten, die eine Ausbildung bietet. Viele verschiedene Unternehmen konnten ihre Azubis dafür anmelden. Auch die Nordwest Handel AG beteiligt sich an dieser Initiative- und ich bin eine von unseren Ausbildungsbotschaftern. Vorbereitet wurde …

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Hinter den Kulissen – meine erste Ausbildungsmesse als Ausstellerin

Während meiner Schulzeit habe ich mehrmals Ausbildungsmessen besucht, doch am Dienstag, den 05.06.2018 konnte ich bei der jährlichen Job Fit hinter die Kulissen schauen. Gemeinsam mit meiner Ausbilderin Frau Schmitz stellte ich NORDWEST und die angebotenen Ausbildungsberufe vor. Morgens machten Frau Schmitz und ich uns, mit dem NORDWEST- Ausbildungsmessestand im Gepäck, auf den Weg zum …

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Unser Besuch beim NORDWEST Zentrallager

   Am Montagmorgen war es endlich soweit: Wir, die Azubis aus dem 1. Lehrjahr, fuhren gemeinsam nach Gießen zu dem Zentrallager von NORDWEST. Um 8 Uhr machten wir uns mit einem Poolfahrzeug auf den Weg nach Gießen. Wir waren schon alle sehr gespannt was uns dort erwarten würde. Dort angekommen, wurden wir bereits von dem …

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Frühstück mit dem Vorstand

Am Montag, den 13.11.2017, trafen wir, die Azubis aus dem 1. und 2. Lehrjahr uns mit unserem Vorstandsvorsitzenden Herrn Dressler zu einem gemeinsamen Frühstück. Ich (und natürlich auch die anderen Azubis) bekamen so die Möglichkeit, ihm persönlich Fragen zu stellen. Zunächst waren wir alle etwas zurückhaltend, doch­ schon bald kam die Frage auf, was Herr Dressler vor seiner Tätigkeit bei NORDWEST gemacht hat. Er erzählte uns von seinem Studium, seiner weiteren Karriere und wie er zu NORDWEST kam. Danach hatten wir die Chance zu erzählen, wie wir zu NORDWEST gekommen sind und warum wir uns ausgerechnet für diesen Betrieb entschieden haben. Außerdem tauschten wir uns zu unseren bisherigen Erfahrungen im Betrieb aus und es stellte sich schnell heraus, dass wir Azubis mit unserer Ausbildung und mit dem Unternehmen sehr zufrieden sind. Im weiteren Verlauf erzählte Herr Dressler noch ein wenig über das Unternehmen und wie Nordwest zu einer Aktiengesellschaft wurde. Danach gab er uns zusätzlich noch ein paar Tipps für unsere berufliche Zukunft.­ Das Frühstück war eine gute Gelegenheit, um Fragen zu stellen, Sorgen los zu werden, von positiven Erfahrungen zu berichten und den Vorstand mal anders kennen zu lernen. Somit wurden unsere Erwartungen an das Frühstück erfüllt und wir wünschen auch den nächsten Azubis, dass wieder ein gemeinsames Frühstück mit dem Vorstand stattfindet.
Quelle: Lichtbild Australia / pixelio.de

Besuch bei unserem Fachhandelspartner Elsinghorst

Letzten Mittwoch war es soweit: Der Austausch mit den Azubis unseres Fachhandelspartners Elsinghorst ging in die 2. Runde. Für mein Lehrjahr war es der erste Blick „hinter die Kulissen“ wie unsere Kunden arbeiten. Gespannt haben wir uns gefragt, was uns wohl erwarten wird?

Als wir dann im Stahlcenter in Voerde ankamen, wurden wir schon von zwei Azubis und ihrem Ausbilder erwartet und freundlich begrüßt. Nach einer kurzen Einführung wurden wir in drei Gruppen aufgeteilt und jeder bekam einen Helm. Anschließend machten wir in den Kleingruppen eine Führung durch das Stahlcenter. Uns wurde alles erklärt, wie z.B. der Stahl bearbeitet wird und wir konnten jederzeit Fragen stellen. Im Stahlcenter konnten wir beobachten wie ein Stahlträger img_3450zersägt wurde. Nach der Führung fuhren wir alle zum Hauptsitz von Elsinghorst nach Bocholt, dort erwartete uns schon der Geschäftsführer. Von diesem wurden wir begrüßt und er erzählte uns etwas zur Geschichte von Elsinghorst. Bereits seit 1932 sind sie Mitglied bei Nordwest. Außerdem ist Elsinghorst ein Familienunternehmen. Anschließend erwartete uns noch eine Präsentation über das Unternehmen. Danach sind wir in zwei Gruppen durchs Gebäude geführt worden. Zuerst waren wir im Lager und konnten uns dort alles ansehen und Fragen stellen. Danach haben wir uns noch das Fachgeschäft angeschaut. Dort ist uns direkt ein POS-Modul von PROMAT ins Auge gestochen. Wir haben auch noch andere Produkte die NORDWEST ebenfalls verkauft, wie z.B. Arbeitsschuhe, gesehen.

Da die Betreuung durch die Azubis von Elsinghorst erfolgte, war die Stimmung sehr gut und entspannt. Nachdem wir alles gesehen haben, ging es noch in ein nahegelegenes Burger Restaurant, wo wir in guter Atmosphäre Mittagessen konnten. Anschließend machten wir uns wieder auf den Weg zurück zu NORDWEST.

Mir hat der Tag bei Elsinghorst sehr gut gefallen, ich fand es interessant einmal zu sehen wie es in dem Lager eines Fachhandelspartners aussieht. Außerdem war es sehr spannend wie der Stahl bearbeitet wird. Das Hochregallager für den Stahl war beeindruckend, da alles komplett automatisch abläuft.

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