Kartenspielen in der Berufsschule!?

Der Januar weicht bei uns Fachinformatikern immer etwas ab von der sonstigen Ausbildungszeit. Normalerweise haben wir pro Woche einen Berufsschultag bzw. zwei Berufsschultage im ersten Lehrjahr, während wir die restliche Woche hier bei NORDWEST tätig sind. Doch im Januar gibt es beim Robert-Bosch-Berufskolleg für die IT-Klassen immer Blockwochenunterricht, sodass wir eine Januarwoche lang nur Berufsschule …

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„Leichter als erwartet und besser als gedacht!“  – meine praktische Prüfung zur Mediengestalterin

 

Auf diesen Tag ist jeder Auszubildende schon zu Beginn sehr gespannt: der Tag der Abschlussprüfung.

Mittlerweile ist mein letzter Azubi-Blog Beitrag schon etwas her und eine Sache hat sich seitdem geändert, denn ich bin kein Azubi mehr.

Erst vor ein paar Tagen habe ich den zweiten Teil meiner Prüfung abgegeben und zwar die praktische Prüfung. Bei dem Ausbildungsberuf Mediengestalter/in Gestaltung und Technik ist es nämlich üblich statt einer mündlichen Prüfung eine praktische Prüfung zu absolvieren.

Jetzt fragt ihr euch sicherlich „Was musstest du bei deiner praktischen Prüfung machen?“ und „wie war der Ablauf?“.

Zunächst einmal ist zu erwähnen, dass die Prüfung aus drei Teilen bestand, nämlich Teil a, Teil b und dem W3-Modul.

Thema meiner Prüfung war das Naturkundemuseum Natur pur, für das ich in Teil a eine Broschüre erstellen musste. Hierzu wurden mir Bilder und Texte vorgegeben. Aus den Bildern durfte ich mich beliebig bedienen und ich durfte sie zudem durch eigene Bilder ergänzen. Außerdem konnte ich mir das Format der Broschüre selber aussuchen.

In einer zusätzlichen 20-seitigen Dokumentation musste ich erklären, warum ich was wie gestaltet habe.

Insgesamt hatte ich für die Broschüre inklusive meiner Dokumentation 10 Tage lang Zeit. Der erste Teil der Prüfung hat mir schon sehr viel Spaß gemacht.

Allerdings hatte ich ein wenig Bedenken vor Teil b, der zwei Wochen später für mich anstand. Im zweiten Teil der Prüfung gibt es immer eine Photoshop (Bildbearbeitungsprogramm) Aufgabe und diese erschien mir sehr schwierig, da ich so etwas vorher noch nie gemacht hatte.

Meine Aufgabe war es ein Tier aus verschiedenen Tieren zusammenzustellen. Die Füße des Tiers waren von einem Hund, der Körper von einem Huhn, das Maul von einem Hirsch, der Kopf von einer Eule und die Ohren von einem Hasen. Das Tier sollte in einem Wald stehen und das Ergebnis sah sehr gruselig aus.

Leider kann ich euch dazu keine Bilder zeigen, da ich die Rechte für die verwendeten Bilder nicht habe. Wer trotzdem gerne Ergebnisse sehen möchte, kann in ein paar Wochen unter folgendem Link nachsehen: https://www.zfamedien.de/pruefungen/mediengestalter-digital-und-print/praktische-pruefungsergebnisse/. Dort werden ein paar der Prüfungen hochgeladen.

Der letzte Teil der Abschlussprüfung nennt sich W3-Modul. Bei diesem Teil konnte ich zuvor aus 16 verschiedenen Themen wählen. Ich hatte mich für das Thema „Text-, Grafik- und Bilddatenbearbeitung“ entschieden. Aufgabe war es zwei Zeitungsartikel in vorgegebenen Formaten zu erstellen. Für diesen Teil der Prüfung hatte ich zwei Stunden Zeit.

 

Ablauf nach der Prüfung:

Nachdem ich meine Prüfung am 14.01.2020 abgegeben hatte, bewertete der Prüfungsausschuss die Arbeiten aller Prüflinge. Die schriftlichen Ergebnisse habe ich schon ein paar Wochen zuvor erfahren und mein Gesamtergebnis gab es am 17.01.2020. Insgesamt habe ich für den schriftlichen und den praktischen Teil 86 % erreicht. Jetzt stehen im Sommer nur noch das Gautschen (Taufe der fertigen Mediengestalter) an und unsere Abschlussfeier.

 

Die praktische Prüfung hat mir viel Spaß gemacht und mit dem Ergebnis war ich auch sehr zufrieden. Ich hoffe der Artikel war interessant und hat euch einen kleinen Einblick in meine Prüfung gegeben. Falls ihr noch andere Fragen habt, könnt ihr sie gerne in die Kommentare schreiben. J

 

Wie geht es nun weiter?

Nach der Ausbildung bleibe ich natürlich weiterhin bei NORDWEST im Bereich Marketing. Meine Aufgaben haben sich nicht viel geändert und machen mir immer noch viel Spaß. Seit kurzem helfe ich viel beim Aufbau unserer Kataloge mit, was für mich noch neu ist. Die Arbeit gefällt mir sehr gut und ich freue mich auf die nächste Zeit bei NORDWEST. J

 

 

Zweieinhalb Jahre NORDWEST- wie geht es nach der Ausbildung weiter?

Vor etwas mehr als zwei Jahren kam ich zu meinem ersten Arbeitstag bei NORDWEST. Denn am 01.09.2017 startete ich meine Ausbildung zur Groß- und Außenhandelskauffrau. Diese neigt sich jetzt dem Ende zu.

Im Dezember 2018 wurde ich in der Buchhaltung der TeamFaktor NW GmbH eingesetzt. Relativ schnell wurde mir klar, dass ich dort bleiben will. TeamFaktor ist eine Tochtergesellschaft von NORDWEST und bietet die Dienstleistung Factoring an. Wer nicht weiß, was das bedeutet, kann ein paar Beiträge im Blog runterscrollen.

Nach drei Monaten sollte meine Zeit bei TeamFaktor enden, nach Rücksprache mit meiner Ansprechpartnerin in der Abteilung und dem Geschäftsführer, Jens Thöne, wurde meine Zeit um ein weiteres Vierteljahr verlängert. Kurze Zeit später fragte er mich, ob ich mir vorstellen könnte, in dem Bereich zu bleiben. Da musste ich gar nicht lange überlegen und bejahte. Meine Übernahme nach der Ausbildung erfolgt im Vertriebsinnendienst von TeamFaktor. Zu meinen Kernaufgaben gehören die Monats- und Jahresabschlussarbeiten sowie das Reporting. Dieses umfasst beispielweise die Umsatzauswertung. Die Anbindung von Neukunden inklusive Vertragserstellung und –anlage gehört ebenfalls zu meinen Aufgaben. Außerdem bearbeite ich die Kostenrechnungen. Zudem stehe ich unseren Kunden bei Fragen rund um das Online-Portal zur Verfügung.

Ich wurde von Anfang an gut aufgenommen und habe mich direkt wohl gefühlt. Als nun fest stand, dass ich bei TeamFaktor bleibe, hat sich dies noch mehr verstärkt. Ich bin gespannt auf die Zeit nach der Ausbildung und freue mich auf neue Herausforderungen.

 

Weihnachtsgrüße

Das alte Jahr ist schon fast wieder vorüber – erstaunlich, wie schnell die Zeit verfliegt.

Gerade wir aus dem 2.ten Lehrjahr staunten besonders, als auf einmal die Zwischenprüfung vor der Tür stand.

Das größte Ereignis in diesem Jahr war wohl 100 Jahre NORDWEST – die auch außerordentlich im Westfalenstadion gefeiert wurden.

Wenn ich das Jahr sonst Revue passieren lasse, denke ich an den diesjährigen Firmenlauf, die Handball-WM in Köln, bei der wir im Zuge eines Sponsorings an dem DHB-Partner-Turnier mit unserer Exklusivmarke PROMAT am Start waren, den Gesundheitstag und, und, und…

Schlussendlich wünscht das Azubi-Blog Team allen Lesern und Leserinnen des Blogs ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr. Auch im kommenden Jahr werden wir an dieser Stelle wieder über allerhand spannende Veranstaltungen und unsere Ausbildung berichten.

 

 

 

Quelle: Andreas Hermsdorf /pixelio.de

Die ersten 100 Tage als Kaufmann im E-Commerce bei NORDWEST

Hallo, ich bin Leon und habe dieses Jahr meine Ausbildung als Kaufmann im E-Commerce bei der NORDWEST Handel AG starten dürfen. Kaufmann im E-Commerce ist ein komplett neuer Ausbildungsberuf, der 2018 ins Leben gerufen wurde. Bis zu diesem Zeitpunkt gab es noch keine Ausbildung, die sich sowohl mit der IT als auch schwerpunktmäßig mit kaufmännischen …

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Auf der Zielgeraden…

Am 26. und 27.November 2019 war es soweit. Unsere schriftlichen Abschlussprüfungen standen vor der Tür.

Dass ich nervös war, war mir fast schon anzusehen. Allerdings organisierte NORDWEST einen Prüfungsvorbereitungskurs, der uns sicher und gezielt auf die Prüfung vorbereitet hatte. Dieser Vorbereitungskurs war absolut hilfreich. Nicht nur Fragen und Schwierigkeiten konnten geklärt werden, auch meine Nervosität wurde immer weniger.

Gemeinsam mit Auszubildenden aus einem anderen Unternehmen besuchten wir den Prüfungsvorbereitungskurs eines externen Anbieters. Der Kurs beinhaltete alle Themen der Schulfächer kaufmännische Steuerung und Kontrolle, Wirtschafts-und Sozialkunde sowie Großhandelsprozesse.

Bereits aus den vergangenen Jahren hatten einige Auszubildende an dem Kurs teilgenommen und die Prüfungen erfolgreich bestanden.

Für mich persönlich war der Kurs nochmal eine gute Zusammenfassung der prüfungsrelevanten Themen. Da ich auch Prüfungsangst habe, hat es mir nochmal ein besonders großes Stück Sicherheit gegeben.

Wir haben Zusammenfassungen einzelner Themen und Abschlussprüfungen simuliert und gemeinsam am Ende unsere Ergebnisse verglichen. Zudem wurde gezielt auf Fragen eingegangen und anhand von Beispielen aus dem Berufsalltag beantwortet. Durch gezielte Lernmethoden fiel es mir nun leichter Themen zu verstehen und anzuwenden.

 

 

Wie hat meinen Mitstreitern der Kurs gefallen? Und ganz wichtig: wie waren eure Prüfungen?

Zu Besuch auf der A+A in Düsseldorf

Anfang November hatte ich das Glück die größte Arbeitsschutzmesse der Welt zu besuchen. Mehr als 73.000 Fachbesucher und 2.121 Aussteller zählten die Veranstalter der diesjährigen Messe für Arbeitsschutz & Arbeitssicherheit. Die KOMPASS-Gruppe von NORDWEST, ein Zusammenschluss von neun Arbeitsschutz-Fachhandelspartnern, hatte dort auch einen Stand. Und da zurzeit meine Ausbildungsstation der Bereich Arbeitsschutz ist, durfte auch ich einen Tag Messeluft schnuppern.

Ich machte mich somit Dienstag früh auf den Weg nach Düsseldorf und war überwältigt, als ich an der Messe eintraf. Die Zahlen sprechen schon für sich, aber vor Ort war der Eindruck unbeschreiblich hinsichtlich der Größe und der  Menschenmengen. So bahnte ich mir also meinen Weg zum KOMPASS-Messestand.

Dort eingetroffen durfte ich zu erst Frau Dommel, unsere Referentin für Öffentlichkeitsarbeit und Marketing, über die Messe begleiten, die einige Termine mit verschiedenen Lieferanten hatte. Diese zeigten und erklärten die Neuheiten ihres Sortiments. Schön ist, dass ich nun einige Ansprechpartner persönlich kennen lernen konnte, mit denen ich zuvor nur telefonisch Kontakt hatte durch die Arbeit in meiner Abteilung. Nach einer kurzen Mittagspause machte ich mich auch selbst noch mal auf den Weg, um Eindrücke zu sammeln und Informationsunterlagen einzuholen. Bei meinem Rundgang konnte ich dann weitere Produkte, mit welchen wir handeln, sehen und anfassen. Da ich noch am Anfang meiner Ausbildung stehe, konnte ich bislang noch nicht alle Produkte des Bereiches Arbeitsschutzes kennenlernen. Umso hilfreicher war der umfangreiche Einblick während des Messebesuchs für mich.

Wichtig für mich war auch, zu sehen und zu verstehen wie der KOMPASS-Messestand aufgebaut war und was dort gezeigt wurde. Schnell ließ sich eine Struktur erkennen. Um den Messestand waren Themeninseln aufgebaut und an jeder Insel gab es einen Ansprechpartner, welcher den Besucher mit Praxiserfahrung zu den einzelnen Services bis zu Live-Vorführungen der verschiedenen Apps und Produkte versorgen konnte.

Auf dem Weg nach Hause ließ ich meinen Tag noch einmal Revue passieren. Mein Kopf war voller Eindrücke und Neuigkeiten. Abschließend werde ich meinen Besuch auf der Messe als schöne Erinnerung behalten.  Meine Eindrücke und das dazugewonnene Wissen werden mir für meine weitere Arbeit in meiner Abteilung noch sehr hilfreich sein.

Messestand-KOMPASS

Quelle: Rainer Sturm/pixelio.de

 

Die ersten Tage bei NORDWEST

Hey, ich bin Ilayda und habe meine Ausbildung als Groß – & Außenhandelskauffrau bei der NORDWEST Handel AG angefangen.

Zu Beginn der Ausbildung fand ein Einführungstag, der von den Auszubildenden des zweiten Lehrjahres organisiert wurde, für uns statt. An diesem haben wir unsere Abteilungen genauso kennengelernt wie auch das Unternehmen. Ich war aufgeregt und neugierig, wie dieser Tag ablaufen wird und was für uns vorbereitet wurde. Aber ganz von Anfang an:

Nach einem kurzen KenIMG_Rundgangnenlern-Spiel wurden uns die Geschäftsmodelle von NORDWEST erläutert. Im Anschluss daran folgte eine Rallye durch das Gebäude für eine erste Orientierung.

Nach der Pause, in der wir mit den Azubis aus allen Lehrjahren gemeinsam zu Mittag gegessen haben, folgte ein Auflockerungsspiel, das in Form eines Quiz rund um die Ausbildung gestaltet war. Wir mussten unter anderem Fragen über die Mitarbeiteranzahl wie auch Fragen zur Berufsschule beantworten.  Danach erfuhren wir, in welchen Abteilungen wir unsere Ausbildung starten. Mit unseren jeweiligen Paten aus dem zweiten Lehrjahr ging es dann in die entsprechenden Abteilungen, um uns vorzustellen und einen ersten Eindruck zu bekommen. Im Showroom wieder angekommen, folgte abschließend ein Rückblick unsererseits – hier konnten wir unsere ersten Erlebnisse schildern.

Besonders gut hat mir gefallen, dass wir Azubis durch diesen Tag erste Eindrücke von NORDWEST sammeln konnten und somit wesentlich entspannter in die Ausbildung starten konnten.

10 Jahre TeamFaktor – aber was ist TeamFaktor überhaupt?

 

TeamFaktor ist eine Tochtergesellschaft der NORDWEST Handel AG und ein Factoringunternehmen.

Damit ist die Frage „Was ist TeamFaktor überhaupt?“ vermutlich noch nicht beantwortet. Factoring bedeutet, dass man seinen Rechnungsbestand an TeamFaktor  verkauft und wir dann im Besitz der Forderungen, also Rechnungen sind. Nachdem die Forderungen an uns verkauft wurden, wird unser Kunde direkt ausgezahlt. Seine Rechnungen sind damit also beglichen und seine Kunden bezahlen die Rechnungen direkt an uns. Unser Kunde muss nicht auf sein Geld warten, sondern wird wie zum Beispiel ein Bäcker direkt bezahlt. Je nachdem für welches Verfahren sich der Kunde entschieden hat, offen oder still, übernehmen wir zusätzlich das Mahnwesen. Der Factoringnehmer hat eine höhere Liquidität und Absicherung, da wir auch das Risiko bei Ausfällen übernehmen.

Mittlerweile besteht das Unternehmen TeamFaktor seit zehn Jahren.

Dieser Anlass musste natürlich gebührend gefeiert werden. Also war fast das gesamte Team von TeamFaktor am vergangenen Freitag Fußballgolf spielen. Ich konnte mir nicht wirklich viel darunter vorstellen, als wir ankamen war ich sehr überrascht. Vor mir lag eine Wiese, die aussah wie ein zu groß geratener Minigolfplatz. Nach einer kurzen Einweisung IMG_0101konnten wir auch schon loslegen. Es gibt 18 verschiedene Bahnen für Amateure. Bei jeder Bahn gibt es verschiedene Hindernisse, die mit dem Fußball zu überwinden sind. Der ein oder andere Ball flog auch in die anliegenden Gebüsche oder auf ganz andere Bahnen. Trotz dessen konnten wir alle den Parcours erfolgreich beenden. Der eine mit mehr oder weniger Schüssen als der andere, aber trotzdem hatten wir alle sehr viel Spaß.

Der Teilnehmer, der die wenigsten Schüsse benötigte, hat am Ende gewonnen. Auch wenn Bälle eigentlich so gar nicht mein Ding sind, hat es mir sehr gut gefallen. Abgerundet wurde der Tag im Anschluss noch mit einem leckeren Barbecue.

Die Aufgaben eines Fachhandelspartners kennenlernen – zu Besuch in Augsburg

IMG_7358 IMG_7364Ein Praktikum und das bei einem unserer Fachhandelspartner? Das hielt ich für eine super Idee!

Es ging nach Augsburg zu der Firma Gustl Pürsch GmbH. Einem unserer Handelspartner. Es handelt sich bei der Firma um einen mittelständigen Sanitär- und Heizungsgroßhandel.

Ziel dieses Praktikums war es, neben meinen täglichen Aufgaben bei NORDWEST, die Abläufe eines Händlers näher kennenzulernen.

Es war Montagmorgen, der 12.08.2019. Trotz dessen, dass ich bereits kurz vor Abschluss meiner Ausbildung zum Kaufmann im Groß-und Außenhandel stehe, war ich sichtlich nervös. Mir stellten sich Fragen wie… was wird mich erwarten? Wie ist dort der Umgang miteinander?

Doch nach den ersten Minuten und einem kurzen Rundgang durch das Gebäude wurde mir klar, dass die Nervosität und die im Vorfeld sich mir stellenden Fragen völlig unberechtigt waren. Ich wurde sofort nett empfangen und durchs Haus geführt. Die Kollegen vor Ort waren mir gegenüber sehr aufgeschlossen und nahmen mich bestens auf. Ich fühlte mich von Beginn an wohl und konnte es kaum erwarten die nächsten zwei Wochen hier zu verbringen.

Nach dem bereits angesprochenen Rundgang durch das Haus hat mir der Geschäftsführer eine Übersicht für die nächsten zwei Wochen gegeben. Darauf standen Abteilungen wie der Einkauf, der Verkauf, die Buchhaltung, das Lager und die Ausstellung.

Besonders freute ich mich auf das Lager, den Verkauf und die Ausstellung. Da wir bei uns in Dortmund kein ansässiges Lager haben, war es deshalb eine komplett neue Erfahrung im Lager zu arbeiten. Dabei habe ich angelieferte Ware geprüft und zum weiteren Versand hergerichtet oder zum Einlagern bereitgelegt. Bereits am frühen morgen durfte ich eine Warenauslieferung mit dem LKW begleiten und die Ware beim Endkunden abgeben.IMG_7239 Neben der Auslieferung der Waren ermöglicht die Firma Pürsch dem Handwerker den direkten Thekenverkauf. Der Verkauf war deshalb für mich interessant, da dort der direkte Kontakt zum Kunden besteht. Im Laufe der zweiten Woche wurde ich dann in der Ausstellung eingesetzt. Dort sind Produkte ausgestellt, die dem Kunden einen Einblick in die Vielfalt der Badgestaltung möglich macht. Meine Hauptaufgabe war es, die Kunden bestmöglich zu beraten. Für mich wirkte die Ausstellung sehr beeindruckend und hat auch mir einen Einblick in die Vielfalt der Badgestaltung ermöglicht. Besonders erwähnenswert ist, dass ich während des Tages mit zu einem Aufmaß beim Kunden mitgenommen wurde. Dabei handelt es sich um die Vermessung von Duschwannen für den Einbau einer Duschwand. Die Firma Gustl Pürsch bietet diese Dienstleistung an, um dem Kunden die individuelle und optimale Größe der Duschwand zu bieten. Sofern das Aufmaß erfolgt ist, werden die gemessenen Werte an den Hersteller weitergegeben und anhand dieser Daten die Duschwand gefertigt und an den Endkunden geliefert.

Abschließend kann man sagen, dass das Praktikum für mich ein voller Erfolg war. Mir wurden interessante Einblicke in die Arbeit eines Großhändlers geboten. Besonders der direkte Kontakt zum Handwerker war interessant und neu für mich. Zudem habe ich durch den Einsatz im Lager und Verkauf meine Produktkenntnisse erweitern können. Ich bedanke mich sowohl bei der Firma Gustl Pürsch GmbH als auch bei NORDWEST für dieses ermöglichte Praktikum und nehme einiges an Erfahrung mit… für mich eine sehr lehrreiche Zeit, an die ich mich gerne zurück erinnere.